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Benin

Zusammenfassung der Schulung für Führungskräfte aus im Rahmen der Verstetigungsphase des Projektes IMPETUS (August 2009-Januar 2011)

Während der vergangenen neun Jahre (2000-2009) interdisziplinärer Forschungsarbeit in Benin hat das Forschungsprojekt IMPETUS zahlreiche Forschungsergebnisse gesammelt sowie Tools und Entscheidungsunterstützungssysteme (DSS) entwickelt, die zur nachhaltigen Entwicklung in Benin beitragen können. Voraussetzung ist der effektive Transfer der Daten und des Know-how in die zuständigen Institutionen hinein. Zu diesem Zweck wurden im Rahmen der Verstetigungsphase des Projektes IMPETUS in den letzten zwölf Monaten insgesamt zehn Mitarbeiter aus Partnerinstitutionen in Benin zu Weiterbildungskursen an den Universitäten Bonn und Köln eingeladen. Die Schulungen fanden im Dezember 2009, April 2010 und September 2010 für jeweils 5 bis 10 Tage statt. Die hier ausgebildeten beninischen Führungskräfte werden in ihrem Heimatland als Multiplikatoren des Wissens dienen.

Ihre Ausbildung zielte deshalb auf die Vermittlung von vertieften Kenntnissen in der Verwaltung und Anwendung von Entscheidungsunterstützungssystemen (DSS) im Umweltsektor sowie eines Geo-Netzwerkes und eines digitalen Atlas. Bei den Entscheidungsunterstützungssystemen handelt es sich meist um räumlich explizite Anwendungen von numerischen Modellen oder von Datenbanken, die im Rahmen des Forschungsprojektes IMPETUS für die Anwendung in Benin getestet und mit einer nutzerfreundlichen graphischen Schnittstelle versehen wurden. Im Einzelnen wurden Schulungen zu folgenden Systemen durchgeführt:

Name des Systems

Kurzname

Institutionelle Zugehörigkeit
der Teilnehmer

Interaktiver digitaler Atlas von Benin

GeoPublisher

Centre de Partenariat et d’Expertise pour le Développement durable (CEPED), Université Abomey-Calavi (UAC)

GeoNetwork

GN

Centre de Partenariat et d’Expertise pour le Développement durable (CEPED), Université Abomey-Calavi (UAC),

Bodenschutz und nachhaltige Landwirtschaft im Einzugsgebiet
des Ouémé

PEDRO

Institut National des Recherches Agricoles au Bénin (INRAB), Université Abomey-Calavi (UAC)

Benin Inland Valley Information System

BenIVIS

Ministère de l’Agriculture, de l’élevage et de la Pêche (MAEP), Direction Générale de l’Eau (DGEau), Université Abomey-Calavi (UAC)

Wasserverfügbarkeit und Wasser-verbrauch im Einzugsgebiet des Ouémé

BenHydro

Direction Générale de l’Eau (DGEau)

Trinkwasserqualität und –versorgung
im oberen Einzugsgebiet des Ouémé

SiQEau

Direction Générale de l’Eau (DGEau)

Die Systeme erleichtern die strukturierte Speicherung, Auswertung und Visualisierung von Informationen im Wasser, Agrar- und Umweltbereich und machen sie dem technischen Personal der Behörden schnell und in einer übersichtlichen und verständlichen Weise zugänglich. Insbesondere sollen sie eine nachhaltige Planung der Wasser- und Landressourcen unter sich ändernden Klimabedingungen unterstützen. Die Teilnehmer kommen deshalb aus dem beninischen Landwirtschaftsministerium (MAEP) bzw. seinen untergeordneten Einrichtungen (Direction Génie Rurale, Institut National des Recherches Agricoles au Bénin) sowie aus dem staatlichen Wasserwirtschaftsamt (Direction Générale de l’Eau).

Außerdem wurde Wert darauf gelegt, dass auch Lehrkräfte aus der größten Universität des Landes in Abomey-Calavi als bedeutendstem Multiplikator für die Vermittlung von Wissen an die zukünftigen Generationen beteiligt waren. Die Weiterbildungsmaßnahmen haben die Teilnehmer in die Lage versetzt andere Mitarbeiter in ihren Institutionen in der Anwendung der erlernten Instrumente zu schulen. Mit weiterführenden Schulungen durch die beninischen Trainer wurde bereits begonnen. Diese Schulungen vor Ort werden von der beninischen Partnerinstitution CePED (Centre de Partenariat et d’Expertise pour le Développement), die direkt dem Minister für Planung und Entwicklung (Minstère de la Prospective, du Développement, de l’Evaluation des Politiques Publiques et de la Coordination de l’Action Gouvernementale) untersteht, finanziert und ausgerichtet.

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Marokko

Zusammenfassung der Schulung für Führungskräfte aus Marokko im Rahmen des Verbundprojekts zur Entwicklung nachhaltiger Forschungskompetenz auf Basis des GLOWA IMPETUS Projektes in Westafrika (August 2009-Januar 2011)

Während der vergangenen neun Jahre (2000-2009) interdisziplinärer Forschungsarbeit in Marokko hat das Forschungsprojekt IMPETUS zahlreiche Forschungsergebnisse gesammelt sowie Werkzeuge und Entscheidungsunterstützungssysteme (DSS) entwickelt, die zur nachhaltigen Entwicklung in Marokko beitragen können. Voraussetzung ist der effektive Transfer der Daten und des Know-how in die zuständigen Institutionen hinein. Zu diesem Zweck wurden im Rahmen des Verbundprojekts in den letzten zwölf Monaten insgesamt neun Mitarbeiter aus Partnerinstitutionen in Marokko zu Weiterbildungskursen an der Universität Bonn eingeladen. Die Schulungen fanden im Dezember 2009, Juni 2010 und Oktober 2010 für jeweils 7 bis 9 Tage statt. Die hier ausgebildeten marokkanischen Führungskräfte werden in ihrem Heimatland als Multiplikatoren des Wissens dienen.

Ihre Ausbildung zielte deshalb auf die Vermittlung von vertieften Kenntnissen in der Verwaltung und Anwendung von Entscheidungsunterstützungssystemen (DSS) im Umweltsektor sowie eines Geo-Netzwerkes und eines digitalen Atlas. Bei den Entscheidungsunterstützungssystemen handelt es sich meist um räumlich explizite Anwendungen von numerischen Modellen oder von Datenbanken, die im Rahmen des Forschungsprojektes IMPETUS für die Anwendung in Marokko getestet und mit einer nutzerfreundlichen graphischen Schnittstelle versehen wurden. Im Einzelnen wurden Schulungen zu folgenden Systemen durchgeführt:

Name des Systems

Kurzname

Institutionelle Zugehörigkeit
der Teilnehmer

Interaktiver digitaler Atlas von Marokko

GeoPublisher,
IMPETUS-Atlas

Direction de la Recherche et de la Planification en Eau Rabat (DRPE), Office Régional de Mise en Valeur Agricole d’Ouarzazate (ORMVAO), Université Ibn Zohr Agadir

GeoNetwork

GN

Direction de la Recherche et de la Planification en Eau Rabat (DRPE), Université Ibn Zohr Agadir

Hydrologisches Modell zur Ermittlung des Wasserdargebots im Drâa-Einzugsgebiet

HYDRAA

Agence de Bassin Hydraulique de Souss-Massa-Drâa Agadir (ABH), Secrétariat d’État chargé de l’Eau et de l’Environnement Ouarzazate (SEEE)

Wechselwirkung zwischen Wassernutzungsstrategien und
den Grundwasser- und Boden-
verhältnissen im mittleren Drâatal

IWEGS

Direction de la Recherche et de la Planification en Eau Rabat (DRPE), Agence de Bassin Hydraulique de Souss-Massa-Drâa Agadir (ABH), Université Ibn Zohr Agadir

Szenarien der Boden-Erosion im Einzugsgebiet des Drâa

SEDRAA

Office Régional de Mise en Valeur Agricole d’Ouarzazate (ORMVAO), Direction Régionale des Eaux et Forêts Ouarzazate

Hydrologisches Monitoringtool für
den Stausee Mansour Eddahbi

PRO-RES

Agence de Bassin Hydraulique de Souss-Massa-Drâa Agadir (ABH), Secrétariat d’État chargé de l’Eau et de l’Environnement Ouarzazate (SEEE)

Die Systeme erleichtern die strukturierte Speicherung, Auswertung und Visualisierung von Informationen im Wasser-, Agrar-, Forst- und Umweltbereich und machen sie dem technischen Personal der Behörden schnell und in einer übersichtlichen und verständlichen Weise zugänglich. Insbesondere sollen sie eine nachhaltige Planung der Wasser- und Landressourcen unter sich ändernden Klimabedingungen unterstützen. Die Teilnehmer kommen deshalb überwiegend aus dem Wassersektor des marokkanischen Umweltministeriums mit seinen nationalen und regionalen untergeordneten Einrichtungen in Rabat, Agadir und Ouarzazate (Secrétariat d’État chargé de l’Eau et de l’Environnement SEEE, Direction de la Recherche et de la Planification en Eau DRPE, Agence de Bassin Hydraulique de Souss-Massa-Drâa ABH). Weiterhin sind Teilnehmer der regionalen Behörden des Landwirtschaftsministeriums vertreten (Office Régional de Mise en Valeur Agricole d’Ouarzazate ORMVAO, Direction Régionale des Eaux et Forêts d’Ouarzazate).

Außerdem wurde Wert darauf gelegt, dass auch die Universität Ibn Zohr in Agadir beteiligt ist, da sie die Anwendung und Weiterentwicklung der Systeme wissenschaftlich begleiten kann. Zudem werden die Systeme den Studenten und somit zukünftigen Führungskräften über Schulungen und die Aufnahme in das E-learning-Angebot der Universität bekannt gemacht. Die Weiterbildungsmaßnahmen haben die Teilnehmer in die Lage versetzt, andere Mitarbeiter in ihren Institutionen in der Anwendung der erlernten Instrumente zu schulen. Mit weiterführenden Schulungen durch die marokkanischen Trainer in Ouarzazate und Agadir wurde bereits begonnen. Diese Schulungen vor Ort werden zukünftig von einem in Gründung befindlichen marokkanischen Verein sowie von den Partnerinstitutionen getragen.

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