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In den ersten beiden Projektphasen wurde im Rahmen von GLOWA-Danube das integrative Entscheidungsunterstützungsystem DANUBIA erfolgreich implementiert, sektoral wie integrativ validiert sowie erste Szenarienrechnungen durchgeführt. Diese zeigen, dass die Kopplung der Teilmodelle erfolgreich durchgeführt wurde und DANUBIA für relevante Global Change Fragestellung verwendet werden kann.

Die dritte Förderphase hatte zum Ziel, das Gesamtsystem DANUBIA zu nutzen, um zusammen mit Stakeholdern (Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Veraltung) integrative Szenarien zur zukünftigen Veränderung des Wasserkreislaufs, des Wasserverbrauchs und der Wasserverfügbarkeit im Einzugsgebiet der Oberen Donau zu simulieren, auszuwerten, wissenschaftlich zu interpretieren und abschließend in einem iterativen Stakholder-Dialog zu diskutieren. Wichtige Schnittstellen bestanden somit zwischen DANUBIA und den Stakeholdern, also den Zuständigen für das und Betroffenen von dem regionalen Wassermanagement.

Die Szenarioergebnisse für den Zeitraum von 2011 bis 2060 zeigten u.a., dass der in Folge der Klimaänderung zu erwartende leichte Rückgang der Niederschläge und die Erhöhung der Verdunstung aufgrund des Temperaturanstiegs gleichzeitig mit der Reduzierung des Schneespeichers in den Alpen zu einer ausgeprägten Vorverlagerung der jahreszeitlichen Verfügbarkeit des Wassers vom Sommer ins Frühjahr sowie zu einer Abnahme der Niedrigwasserabflüsse an den Hauptflüssen führen. Als Folge kommt es u.a. zur Reduzierung der Wasserkraftproduktion und zu Einschränkungen für die Schifffahrt in Niedrigwasserzeiten.

DANUBIA ist zum Ende der 3. Projektphase „Open Source“ und steht somit zur weiteren Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung. Zudem ist DANUBIA prinzipiell auch auf andere Gebirgsregionen mit vergleichbar komplexen Strukturen übertragbar.

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